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"Meine" Bekassine

bekassine Limikole Limikolen Schnepfe Schnepfen Watvogel

Mit den Bekassinen tat ich mich bislang eher schwerer. Auf dem Zug habe ich sie ganz gut abgegriffen, jedoch ein Foto auf dem Ansitz am Revier - so etwas fehlte mir. Ist aber auch garnicht leicht, da dieser Vogel bei mir sehr selten ist erreichbare Ansitze Mangelware. Umsomehr freue ich mich nun, nach jahrzehntelanger Suche einen "perfekten" Platz gefunden zu haben. das Kompfortverhalten zeigt zudem, dass die Tarnung des Fotografen augenscheinlich hinreichend ist. Ein tolles Erlebnis!!

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Kommentare

Sonnie, 18.06.2017 - 09:39
Hallo Steffen,
Glückwunsch zum "perfekten Platz" und zur Bekassine. Wenn Du ihr jetzt noch einen etwas neutraleren Weissabgleich verpasst, kommt sie sogar noch deutlich brillianter rüber. Aber das sind ja nur ein paar Mausklicks und damit nichts im Vergleich zur langen Suche.

Liebe Grüße
Sonja

Friedrich Beren, Marie, UteK und wilhil stimmen zu

Steffen Fahl, 18.06.2017 - 09:56
JaSonja,
vielen Dank für die konstruktive Kritik. Hab ich mal gemacht und gefällt mir in der Tat etwas besser.
VG, Steffen

SebG, 18.06.2017 - 10:09
Hmmmm. Ich glaube ich würde den Weißabgleich so lassen. Habe es aber auch nicht anders ausprobiert.
Aber abgesehen bon den Schatten müsste man dann ja auch nicht in der goldenen Stunde los, wenn man ihre Farbintensität später wieder eliminiert.
Ich finde das Bild so wie es ist genau richtig. Nen Vergleich zum etwas kühleren WB würde mich dennoch mal interessieren :)
Naja, Pose, Schärfe, Freistellung etc alles echt super.
Wie du schreibst wirkt sie hier auch komplett ungestört. In doppelter Hinsicht also sehr gute Arbeit.
Die "Jahrzehnte" Aussage erschreckt mich aber, habe ich selbst doch noch keine Bekassine fotografiert :D
Sebastian

Butterfly27 , Georg H., Stefan G und Werner Hahn stimmen zu

Sonnie, 18.06.2017 - 11:24
@ Sebastian

Ich denke der größte Vorteil der frühen Morgen- und späten Abendstunden für die Fotografie liegt wirklich in der tief stehenden Sonne. Ob der, durch das rote Licht erzeugte, Farbstich allerdings ein Vorteil oder ein Nachteil ist, hängt stark vom Motiv ab.

In der Landschaftsfotografie erzeugt es ohne Frage sehr stimmungsvolle Bilder, weil unsere Wahrnehmung den roten Farbstich ganz klar als Sonnenaufgang / Sonnenuntergang einordnet.

In der Makrofotografie oder bei Nahaufnahmen von Tieren - besonders Vögeln mit vielen Grau- und Brauntönen im Gefieder vor stark aufgelöstem Hintergrund - ist das rote Licht oft eher ein Nachteil. Unsere Wahrnehmung findet im Bild keinen Anhaltspunkt mehr dafür, dass es sich um Sonnenaufgang / Sonnenuntergang handelt, also ist dieser Vorteil schon mal weg. Was bleibt sind die nachteiligen Auswirkungen jedes Farbstiches: Verlust von Farbbrillianz und Kontrast. Liegen dann noch Hintergrund und Motiv von den Farb- und / oder Helligkeitswerten nah beieinander, erhält man oft einen etwas dumpf wirkenden Einheitsbrei.

Deshalb - denke ich - ist man besser beraten, wenn man den Erhalt oder die Eliminierung eines sehr warmen WA vom Motiv abhängig macht.

Liebe Grüße
Sonja

Edit: Rechtschreibfehler

Dieser Kommentar wurde 2-mal bearbeitet, zuletzt am 18.06.2017 - 11:29.

Georg H., 18.06.2017 - 16:38
Servus Steffen,
natürlich sind die warmen Farben Geschmackssache und wahrscheinlich war die Lichtsituation so wie dargestellt, aber mir gefällt´s. Deswegen definitiv ein gD von mir.
Der Tipp von Sonja ist aber gut. Habe gerade bei meinem Teichrohrsänger auch ein etwas kühleren WA probiert und er hebt sich tatsächlich ein bisschen besser vom Hintergrund ab.
Gruß
Georg

Hawi_Haller, 19.06.2017 - 11:11
Hallo Steffen!
Ein sehr gelungenes Foto von der Bekassine, das man niciht alle Tage sieht! Gratulation!
Gruß
Hawi

Steffen Fahl, 23.06.2017 - 20:14
Ich danke allen, die sich die zeit nahmen!! Das mit dem WA ist natürlich (wie sämtliche Bildbearbeitung) eine Frage des Bildschirms. Ich selbst nutze Notebooks. Da habe ich (obwohl nicht die billigsten und auch von einer Fa) verschiedenste Bildschirme. Das Kalibrieren stellt sich hier schwierig dar und es hilft im Zweifel nicht, wenn der Betrachter nicht ein ebenso kalibrietern Bildschirm vor sich hat. Und ich hoffe genau auf dessen Interesse. Also kann ich mir so viel Mühe geben wie ich will, es wird nie genau perfekt sein. Ich habe mich nun entschlossen einfach die Fotos künftig so zu entwickeln, wie sie auf den normalen Bürobildschirmen m.E. am besten aussehen. Und das bedeutet leider auch, sie müssen etwas heller werden. Seht Ihr Eure eigenen Fotos auf klassichen Büromonitoren auch wesentlich dunkler abgebildet??
VG, Steffen

SebG, 23.06.2017 - 21:18
Hm, ne dunkler eigentlich nicht. Aber auf manchen kommen sie mir farbintensiver vor und mit noch mehr Kontrast als auf dem eigenen.
Mein Monitor ist nicht kalibriert zumindest nicht mit Hardware. Ich habe einfach nen paar Testbilder etc im Internet gesucht und den Monitor danach eingestellt.
Zumindest sehe ich zwischen Monitorbild und ausbelichteten Foto später keine signifikanten Unterschiede oder Abweichungen. Von daher denke ich, dass er relativ gut nach "Gefühl" kalibriet wurde.
Ich habe mir mal deine letzten 8/9 Bilder angeschaut und finde dort keine relevanten Auffälligkeiten.
Falls du aufhellen möchtest, dann würde ich es nicht allzu doll machen.
Mein Eindruck :)
Sebastian

Steffen Fahl, 24.06.2017 - 06:30
Vielen Dank Sebastian. Das mit den Testbildern mache ich auch mal. VG, Steffen



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Bildinformationen

Hochgeladen: 18.06.2017 - 08:47
Auflösung: 1300 x 790 Pixel
Ort: k.A.
Zeit: 18.06.2017 04:43:12
Kamera: 5DIII
Belichtungszeit: 1/2500s
Blende: F/5.6
Brennweite: 500mm
Bel.Korrektur: k.A.
ISO: 640
Klicks: 326
Bearbeitung: gering
Beeinflussung vor Ort: ohne Beeinflussung
Anspruch: Dokumentarisch

Fotograf

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